Kommt mir spanisch vor…

Was ist der Unterschied zu unsere Europatour? In Europa waren alle Menschen sehr freundlich, ohne den Hintergrund Geld oder das Gefühl von Neid, wir hatten beinahe jeden Tag die Möglichkeit in einem Lebensmittelgeschäft einzukaufen (alles was das Herz begehrt) und Wildcampen war meistens kein Problem.

Hier gibt es im Lebensmittelgeschäft nur das Allernotwendigste – und das nicht immer. OK – Rum und Bier bekommt man überall – das Bier (Dose 0,33) kostet hier für jeden (auch Kubaner) 1,15 CUC (18 Pesos is das Billigste) – der Habana Club Rum ist für Kubaner kaum erschwinglich. Es gibt auch Läden mit Luxusgüter – für Touris, für Einheimische nur, wenn sie genügend CUC haben. Ich glaube das System macht hier viel kaputt…..

OK was solls, wir wollen das Wetter genießen und die Landschaft per Pedales erfahren. Nach Viñales war es mit unseren überbeladenen Drahteseln kein Honigschlecken – aber die Landschaft machte einiges wett. Auch die Obststände, bei denen wir jetzt schon fast zu Einheimischenpreisen einkauften, werden für uns immer wichtiger – „Mmmhhhh de Bananen da, sind da Hammer“. Auch das Standardsofteis bekommen wir um 3 Pesos und Fruchtsäfte um 10 Pesos und dass alles ohne viel Sprachkenntnisse – natürlich zahlen wir immer mehr – entweder weil die Kubis was draufschlagen oder wir etwas mehr geben – aber in Pesos ist das ganze akzeptabel und nachvollziehbar.

Viñales ist das, was der Reiseführer versprochen hat – eine überlaufene, touristische Stadt mit einer gewaltigen Naturkulisse. Alles Abzocker hier – wir machten unsere Runde auf eigene Faust mit unseren Bikes und kamen ohne viel Mühe zu den schönsten Orten – den Pferdepfaden folgend. Musste ich lachen als wir in der Früh die Massen von Touris sahen, die wie die Kinder auf Jahrmarktponys durchs Gelände geführt werden und dafür locker 20-30 CUC zahlen. Für Schrottbikes verlangen sie 8 CUC für den halben Tag. Wir haben auch zwei Schweden getroffen die sich für Ihre dreiwöchige Kubabiketour Räder vor Ort geliehen haben – waren des schwindlige Räder, die haben geschumpfen und mussten doch 160 CUC zahlen, bei einem ist sogar der Rahmen gebrochen!? Da bin ich doch froh, dass wir unsere eigenen dabei haben. Hier in Viñales haben wir den weltbesten Piña Colada getrunken und dann noch einen zweiten – wir hatten Glück, so viel Bauern die im Gelände Piñas, Tabak und Rum anbieten und unsere waren auch noch mit dem Preis fair – 2 CUC/Piña ist in Ordnung.

Unser CP Vermieter hieß Ariel – ja es ist ein Männername in Kuba – obwohl ich glaub, dass Ariel was für die sexuelle Revolution in Kuba beiträgt. Er sprach super englisch und war voll im Business – hat sogar eine Band und sang die ganze Zeit, recht gut für meinen Geschmack – hat aber nichts mit der klassischen Kubamusik zu tun.

Was kommt mir nun spanisch vor – eigentlich kommts mir kubanisch vor? – ich glaub einfach alles vor allem die hohen Preise für Touris für untersten Standard – de spinnen de Kubaner – aber langsam knack mas….😄

PS: Leider wird in Kuba die Müll einfach auf die Straße, ins Land oder in einen Bach geschmissen – da gibt’s no viel zu tun…

2 Gedanken zu „Kommt mir spanisch vor…&8220;

  1. Hi ihre Lieben, bin jetzt im Urlaub und kann deshalb nur übers Handy schreiben und des is so mühsam….auf alle Fälle sollt ihr wissen, dass ich mich immer auf eure Berichte freue und sie mit Genuss lese. Passt auf euch auf, alles Liebe Sylvia

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